Gartenstrasse

FDP Ratsfraktion widerspricht Lösungsvorschlag der Verwaltung für die Gartenstraße

Die Neugestaltung der Garten Straße muss aus Sicht der FDP drei zentralen Anforderungen genügen. Erstens: alle Anwohner müssen problemlos ihre Grundstücke erreichen. Zweitens: Den Bewohnern der Altentagesstätte sowie der Altenpflege müssen größtmöglichen Schutz vor dem Autoverkehr erhalten und Drittens, die Gartenstraße darf nicht als Zubringer zur Ravensberger Straße dienen.

Der Vorschlag der Stadt die Gartenstraße von der Englischen Straße abzubinden und stattdessen den Verkehr über die Bahnhofstraße abzuleiten erfüllt diese Anforderungen nicht. Insbesondere gefährdet er massiv die Bewohner der Altentagesstätte.

„Wir haben diesen Vorschlag erwartet“, da bereits auf dem Schnatgang zum Jahresbeginn seitens der Verwaltung genau dieses Szenario beschrieben wurde, so Fraktionsvorsitzender Jan-Holm Sussieck. „Ein klares Votum der Anwohner für diese Lösung in der Anwohnerversammlung“ – wie von der Verwaltung dargelegt – haben wir so nicht wahrgenommen. Wir laufen ähnlich wie beim der Mobiltätsstation wieder Gefahr, nur die zweitbeste Lösung umzusetzen. Wir präferieren eine Lösung, bei der die Gartenstraße weiter auf die Engerstraße geführt wird. Gleichzeitig wird die Straße in der Rechtskurve unterbrochen. Damit wird der Verkehr vor der Altentagesstätte maximal reduziert und stattdessen schnell auf die Hauptstraße geführt. Um den Durchgangsverkehr zu unterbinden, kann ggf. zusätzlich noch ein ca. 100m langes Teilstück zur Einbahnstraße aus Fahrtrichtung Engerstraße werden. Dies ist aber mit dem örtliche Einzelhandel abzustimmen. Vorteil gegenüber der Verwaltungslösung: alle drei wichtigen Anforderungen werden erfüllt – und Mehrkosten gibt es nicht!“